Chemie dual studieren?

Dieses Thema im Forum "Studienwahl" wurde erstellt von Schmitte, 13 August 2017.

  1. Schmitte

    Schmitte Neues Mitglied

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    Hallo Zusammen

    ich bin momentan kräftig am Grübeln, wie es mit mir nach dem Abi weitergehen soll (2018, Schnitt um die 1,8 schätze ich). Grundsätzlich steht für mich fest, dass es was mit Chemie werden soll und dass ich nicht an eine Uni sondern an eine Hochschule möchte, da ich sowieso nicht in die Forschung will.


    Das sind die Optionen, die ich mir bisher überlegt habe:

    1.) Chemie an der TU-München

    2.) Angewandte Chemie an der TU-Nürnberg

    3.) Angewandte Chemie an der TU-Nürnberg, dual (Verbundstudium mit Ausbildung zum Chemielaborant oder Studium mit vertiefter Praxis)


    Dazu habe ich einige Fragen:

    Die wichtigste Frage zuerst: Ist ein duales Chemiestudium machbar? Das Studium alleine soll ja schon ziemlich hart sein. Ich habe bisher noch keine Erfahrungsberichte dazu im Internet gefunden (vllt weil es nur sehr wenige gibt, die Chemie überhaupt dual studieren) und wäre sehr froh, wenn jemand über sein duales Chemiestudium berichten könnte.


    Wie schätzt ihr die beruflichen Aussichten mit einem Master in Chemie verglichen mit dem Master in angewandter Chemie ein? Oft hört man ja auch, dass man mit einem Master sowieso nicht weit kommt und deswegen die Meisten nach dem Master an der Uni noch promovieren. Ist es auch üblich/ratsam nach dem Master an einer Hochschulte zu promovieren?


    Würde ich dual studieren, hätte ich wenigsten schon mal ein Bein im Unternehmen, was die Jobsuche nach dem Abschluss sicherlich vereinfachen würde. Der Finanzielle Aspekt ist natürlich ein weiterer Vorteil des dualen Studiums. Außerdem möchte ich endlich „richtig arbeiten“. (Wobei ich eine normale Ausbildung als Chemielaborant nicht machen möchte.) Alles in Allem hätte ich wirklich Lust auf ein duales Studium, aber ich haben große Bedenken ob es mir nicht zu viel werden wird. Mir ist klar, dass ein Chemiestudium jeglicher Art zeitaufwendig und anstrengend ist, aber ich möchte nicht, dass Freunde und Hobby komplett auf der Strecke bleiben. Lohnt es sich „seine Jugend aufzugeben “ um dafür später (relativ) sicher einen Job zu haben?


    Es würde mir wirklich sehr helfen, wenn mir jemand meine Fragen beantworten könnte, oder über sein (duales) Chemiestudium berichten könnte.


    Lg
     
    #1

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