Skript auf Papier – ein Plus für den Lernerfolg

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Fragen zum Studium" wurde erstellt von Arend, 6 Februar 2018.

  1. Arend

    Arend Studentenseite Admin
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    Längst hat sich die Digitalisierung auch im Vorlesungssaal breitgemacht, Mitschriften werden nicht mehr wie früher auf dem Spiralblock, sondern direkt im Notebook gemacht, viele Dozenten liefern Skripte zum Herunterladen. Fürs Lernen kann das Skript auf Papier dann allerdings doch die bessere Lösung sein.

    Studium digital

    Zur Ausstattung eines modernen Studenten gehören heute Laptop und Smartphone viel mehr als Stift und Spiralblock. Viele Inhalte werden digital vermittelt, auch das Lernen findet häufig mehr am PC als auf Papier statt. Ohne Drucker kommt ein Student trotzdem kaum aus, Hausarbeiten werden zum Teil immer noch auf Papier abgegeben und viele Studenten bevorzugen immer noch das Lernen vom gedruckten Skript. Damit die Druckkosten sich im Rahmen halten, nutzen viele Studenten die zahlreichen günstigen Druckdienste, fürs Drucken zuhause sollte ein Multifunktionsdrucker mit den passenden Druckerpatronen parat stehen.

    Klassische Probleme beim digitalen Lernen

    Eine Untersuchung der University of Washington ergab, dass circa 25 % der Studenten lieber gedruckte Lehrbücher kaufen und das selbst dann, wenn es die digitale Fassung kostenlos gibt - und damit liegen sie richtig. Denn so praktisch das Lernen direkt vom Laptop oder Smartphone auch scheint, hat es doch einige Nachteile:
    • Die Verführung, mal eben in die sozialen Medien zu gucken, Emails zu checken oder ein Spiel zu zocken, ist am Laptop deutlich größer, als wenn man Papier in der Hand hat.
    • Unterstreichungen und Notizen lassen sich am Papier immer noch schneller vornehmen, stechen optisch ins Auge und bleiben so besser im Gedächtnis.
    • Viele Lernende prägen sich die Stelle im Skript oder im Buch ein, an der eine bestimmte Info steht. Das dient als Lernstütze - digital ist das kaum möglich.
    Der Griff zum Stift

    Wirklich sehr aus der Mode kommt mittlerweile das klassische Mitschreiben per Hand und das, obwohl diese Methode einen Sofortlerneffekt mit sich bringt: Wer etwas selbst aufschreibt, lernt bewusster, da durch den Schreibvorgang der Inhalt sofort im Gehirn verknüpft ist. Im Gegensatz zur Mitschrift mit dem Laptop, bei der zwar oft jedes Wort des Dozenten protokolliert, der Inhalt aber kaum erfasst wird, sucht man beim Mitschreiben ganz bewusst die wichtigsten Inhalte aus - und hat noch genug Raum, um dem Unterricht auch zu folgen.

    Die Entscheidung, wie man am besten seine Vorlesungen mitschreibt oder wie das Lernen am leichtesten von der Hand geht, sind nur einige Fragen, die beim Studieren aufkommen. In den jeweiligen Foren findest Du noch mehr Fragen und Antworten rund ums Studium und ums Studentenleben.
     
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