Studienkredit – Tipps für eine bessere Bonität

Dieses Thema im Forum "Rund ums Geld" wurde erstellt von Arend, 30 November 2016.

  1. Arend

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    Wer sich für eine schulische Ausbildung oder einen Studiengang an privaten Universitäten entscheidet, entscheidet sich gleichzeitig für deutlich höhere Kosten, als die Semestergebühr an öffentlichen Unis mit sich bringt. Wie lassen sich diese Ausgaben stemmen? Eine Möglichkeit sind Studienkredite, wofür aber eine gute Bonität gefragt ist, die in jungen Jahren nicht immer automatisch gegeben ist. Wir zeigen, wie man die Bonität verbessert.

    Was genau bedeutet Bonität?

    Bonität ist der fachliche Ausdruck für Kreditwürdigkeit. Jemand, der einen Kredit aufnehmen möchte, sollte in der Lage sein, diesen auch zuverlässig zurückzahlen zu können. Diese Fähigkeit ist mit der Bonität bzw. Kreditwürdigkeit bemessen. Der Bonitätsscore sagt auf einer bestimmten Skala aus, wie wahrscheinlich die zuverlässige Rückzahlung des Kredites eintreten wird. Deshalb bekommen Leute mit mäßiger oder schlechter Bonität auch keine Kredite. Die Banken lehnen sich nie zu weit aus dem Fenster und sagen bestimmten Kunden ab, wenn keine ordentliche Tilgung zu erwarten ist. Jeder kann seine Bonität selbst zwischendurch prüfen und im Auge behalten, was über den Bonitätsindex funktioniert, hier beispielsweise von scorekompass.de als einer von fünf großen deutschen Auskunfteien.

    Was macht eine gute Bonität aus?

    Wie gut die Bonität einer bestimmten Person ist, regelt sich nach diversen Faktoren. Die wichtigsten gehen wir hier einmal durch:
    • Sicheres Einkommen

      Wer kein Einkommen hat, wird sehr wahrscheinlich auch den Kredit nicht zurückzahlen können. Deshalb sollte auf jeden Fall ein Einkommen bezogen werden, mit dem die Zahlung der monatlichen Raten gewährleistet ist. Mit Studentenjobs und allgemein Nebenjobs gestaltet sich das relativ schwierig, bzw. wird das Geld für andere Dinge gebraucht. Deshalb reicht bei vielen Banken auch eine Bürgschaft der Eltern.
    • Zuverlässiges Zahlungsverhalten

      Rechnungen und sonstige Verpflichtungen aus eventuell schon bestehenden Krediten und Finanzierungen sollte immer pünktlich und ordentlich nachgekommen werden. Mahnungen und Zahlungsverzüge machen sich für die Bonität nicht gut, weil die Banken anhand bisheriger Vorfälle/Verzüge recht schnell festmachen, dass es mit dem gewährten Kredit auch nicht besser klappen wird. Auch wenn das Geld knapp ist, sollte dieser Faktor berücksichtigt werden.
    • Ordnung bei Konten und Kreditkarten

      Zu einer guten Bonität gehört auch, stets Überblick über alle Konten und Kreditkarten zu haben. Das heißt einerseits, dass nicht zu viele Konten bestehen sollten – maximal zwei Girokonten und ein Sparkonto sollten bei Studenten sowieso ausreichen – und andererseits, dass diese Konten ordentlich gedeckt sind und nicht im Minus stehen. Bei Kreditkarten, sofern vorhanden, gilt das Gleiche.
    Weitere Tipps zur Bonität lassen sich hier finden.
     
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